Einmal so tun als ob. Die Gitarre durch die Körperbewegung spielen lassen, ohne eigentlich zu spielen, aber dabei trotzdem in Ekstase geraten – wie ein „richtiger“ Rockstar eben. Irina Lorez mimt in „I-Guitar“ die Rockbraut, in dem sie – inspiriert von der Luftgitarrentechnik – ein Solo hinlegt, die Gitarre um sich schwingt, sie liebkost oder schlägt und ihr so Klänge entlockt. Mit der Hilfe eines Loopgeräts werden Klangfragmente wiedergegeben, die sich in das Spiel einmischen bis dieses zu seinem Finale kommt.

Konzept

Schon als Kind haben mich die Musiker fasziniert, die sich hinter ihre Instrumente stellen, sich kaum bewegen und trotzdem virtuoseste Klänge erzeugen. Aufgewachsen mit einem Musiker als Stiefvater, umgeben von seinen Musikerkolleginnen und -kollegen, habe ich angefangen, mich mit Jazz und Rock zu bewegen. Ich musste mich jeweils ziemlich verausgaben, um eine ähnliche Kraft zu erzeugen, schaute aber immer etwas neidisch auf die ruhenden Körper der Musiker. Ausser Gesichtsmuskeln, die zum Vorschein traten, oder Hände und Beine, die schlugen, zuckten und wippten, ausser ein paar Schweisstropfen auf der Stirn, war den Körpern keine Erschöpfung anzusehen. So versuchte ich Saiten und Tasten in meinen Körper zu legen, aber der Tanz blieb leise. Wie kann ich denn virtuos sein, ohne all die typischen Tanzbewegungen und -techniken?

Team

Tanz und Spiel: Irina Lorez | Licht und Technik: Daniel Schnüriger | Kostüm: Werner Duss | Auge von aussen: Caroline Minjolle, Tonatiuh Diaz

Aufführungen:

29.11./1.12.2012 | Festival theater now, Steckborn
13. Juli 2012 | Danzig Dance Festival, Polen -> Fotos
27. April 2012 | Viele Grüsse aus Emmenbrücke | akku, Emmenbrücke
20. Dezember 2011 | Adventskalender Loge, Luzern
15. Dezember 2011 | Adventsgala Südpol, Luzern
1. Oktober 2011 | Perform Now, Winterthur

Unterstützt von:

Unterstützt durch: FUKA-Fonds Luzern | Kanton Luzern | Gemeinnützige Gesellschaft Luzern

Ausführliches Dossier (PDF)

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