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still
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Zwei gegensätzliche Pole bilden die Grundlage zu «still»: Einerseits der Zwang nach Tempo, dem allgegenwärtigen Erwartungs- und Erfolgsdruck standzuhalten und ruhelos und ungestillt sein, bis das Ziel erreicht ist. Andererseits die Sehnsucht nach Ruhe, Rückzug, Geborgenheit und Verborgensein, nach Stillstand und Besinnung. Drei Menschen (eine Tänzerin, ein Tänzer und ein Musiker) breiten ihre «Welt» aus. Während die einen Gefallen am Rausch des Erfolgs finden und im Rampenlicht die Leiter der Aufmerksamkeit höher und höher erklimmen, suchen die andern Schutz in einer imaginären Welt. Die beiden Pole konkurrieren sich, stossen sich ab und üben gleichzeitig eine ungeahnte Faszination aufeinander aus. Was in «still» zuerst als Zufluchtsort erscheint, wird aufgedeckt und zum Schauplatz der beobachtbaren Intimität. Und wenn sich einer beim andern «stillt», wird er gleich wieder zum Ruhelosen. Am Ende bleibt offen, ob «still» die Wirklichkeit erzählt oder ein Spiel der Einbildung ist.
Konzept: Irina Lorez
Tanz & Choregrafie: Irina Lorez & Tonatiuh Diaz
Electronics live: Domenico Ferrari
Lyrische Texte: Alexandre Caldara
Licht: Daniel Schnüriger
Kostüme: Werner Duss
Dramaturgische Begleitung: Philippe Bischof
Oeil exterieur: Bettina Glaus
Produktionsleitung & Management: Nicole Mayer
Photo: Ralph Kühne
Irina Lorez & Co
in Co-Produktion mit Südpol Luzern und Espace Danse ADN Neuchâtel






