Irina Lorez & Co wurde im Jahr 2002 von Irina Lorez (Leitung, Choreografie, Tanz) und Daniel Schnüriger (Licht und Musik) gegründet. Die Compagnie erarbeitet jährlich eine Produktion und zieht dazu weitere Künstler bei.

„Ich setzte existentielle Themen um und versuche, durch Verschmelzung verschiedener Kunstformen (Tanz, Schauspiel, Musik, Licht, Video) eine weitere Dimension zu erreichen. Mein Tanz ordnet sich dem Thema unter, dient gleichsam als „Mittel zum Zweck“. Meinen Themen nähere ich mich intuitiv und versuche, das Unsichtbare auf dem Grund sichtbar zu machen. Gängige Kriterien werden so aufgelöst.“

Aktuelles Team:

Irina Lorez, Konzept / Choreografie / Produktionsleitung

Irina Lorez tanzt seit ihrer Ausbildung an der Folkwanghochschule Essen und am R.I.D.C. in Paris in verschiedenen Compagnien, Projekten und Eigenproduktionen im In- und Ausland. Sie bewegt sich im Dazwischen von Tanz und Kunst, von Innen- und Aussenraum, von emotionalem und visuellem Wissen. Werkbeiträge und Anerkennungspreise von Stadt und Kanton Luzern und der Albert Köchlin Stiftung zeichnen sie mehrfach aus. Regelmässige Engagements für Workshops und Coachings. Bloggerin auf zentralplus.ch.

Mona De Weerdt, Konzept / Dramaturgie

Mona De Weerdt (*1987) hat in Bern und Berlin Theater- und Tanzwissenschaft, Kunstgeschichte und World Arts studiert und 2012 mit einem Master of Arts in Theater and Dance Studies abgeschlossen. Von 2012–2016 arbeitete sie als wissenschaftliche Assistentin am Institut für Theaterwissenschaft der Universität Bern (tätig in Forschung und Lehre) und war neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit als Produktionsleiterin und Dramaturgin in der freien Theater- und Tanzszene in Zürich und Bern tätig. Mit dem Historiker Andreas Schwab lancierte Mona De Weerdt 2014 ein vom Bundesamt Für Kultur gefördertes historisch-dokumentarisches Projekt mit dem Titel «Monte Dada» zur Aufarbeitung der ideologischen Verbindungen und künstlerischen Zusammenarbeiten zwischen den Lebens- und Tanzreformerinnen um Rudolf von Laban und den im des Cabaret Voltaire wirkenden Dada-Künstlern in Zürich. Die daraus resultierende Publikation «Monte Dada. Ausdruckstanz & Avantgarde» ist im Oktober 2017 beim Stämpfli Verlag erschienen. 2015 hat sie gemeinsam mit dem Kurator Marc Streit im Rahmen des «zürich moves! Festival» ein Vermittlungsformat ins Leben gerufen, dieses zwei Mal konzipiert und geleitet und hat den Festivalaustausch mit SWISSNEX in San Francisco begleitet. Mona De Weerdt ist Mitglied der Fachgruppe Tanz/Theater der Fachstelle Kultur des Kantons Zürich und war in diversen Jurys tätig, u.a. Theaterspektakel (2012), PREMIO Nachwuchspreis Tanz/Theater (2015), Zeitgenössische Schweizer Tanztage (2017), Belluard Bollwerk International (2017).

Michael Eigenmann, Lichtdesign

Michael Eigenmann, geboren 1977 in Zug, hat sich nach seinem ersten Beruf als Spitzenkoch zum Lichttechniker, Höhenarbeiter und Anschläger SHRV ausgebildet. Seit 2012 ist er als Lichttechniker im Südpol Luzern in einem Teilzeitpensum engagiert. Ausserdem betreut er diverse Projekte u.a. im Rahmen von Steps, Theaterspektakel Zürich, Institutet („Sigurd der Kreuzritter“), tanzzentral und ist seit 2015 Lichtdesigner für die Companie Bufo Makmal, neuerdings für Irina Lorez & Co.

Emma Skyllbäck, Tanz

Emma Skyllbäck wurde 1984 in Schweden geboren und erhielt ihre erste tänzerische Ausbildung an der Löftadalens Folkhögskola in Varberg. Von 2005 bis 2006 studierte sie mit einem internationalen Studentenvisum in New York. Emma Skyllbäck schloss ihre Tanzausbildung 2009 an der ‚Iwanson School for Contemporary Dance‘ ab. 2009 bis 2014 war sie als Mitglied der ‚Marco Santi Tanzkompagnie‘ am Theater St.Gallen engagiert, wo sie mit renommierten Choreografen wie Rootless Roots, Jossi Berg und Oded Graf, Marcel Leeman, Philipp Egli, Andrea Boll und Anton Lachy arbeitete. Seit August 2014 ist Emma Skyllbäck als freiberufliche Tänzerin in der Schweiz tätig, wo sie in Stücken von Rotes Velo Tanzkompagnie, Heinz Lieb, Natalie Wagner, Aleksandra Dziurosz und Jerome Bel, unter anderen, zu sehen ist.

Nicole Lechmann, Schauspielerin

Nicole Lechmann wurde 1984 in Udligenswil geboren und wuchs hier auch auf. Nach der Matura in Luzern erwarb sie ab 2004 ihre schauspielerische Ausbildung an der European Film Actor School in Zürich, die sie 2007 abschloss. Ab 2009 besucht sie Schauspielworkshops und Coachings bei Sigrid Andersson in Berlin. Seit 2010 wirkte sie in Nebenrollen bei diversen Filmen wie Kokowääh von und mit Til Schweiger mit. Nicole Lechmann ist vorwiegend als Theaterschauspielerin tätig und spielte unter anderem am Casinotheater Winterthur, Theater Krakau und dem Theater Basel. Seit 2012 spielt sie am Theater 58 Zürich. Dort spielt sie die weibliche Hauptrolle der Jill in Leonard Gershes Bühnenstück Schmetterlinge sind frei und tritt damit auch auf Gastspielen im deutschsprachigen Raum auf. 2012 wurde sie für ihre Darbietung im Theaterstück Der Goldene Drache mit dem Jurypreis der Heidelberger Theatertage ausgezeichnet.

Anik Katharina Auer, Tänzerin

Anik Katharina Auer, geboren 1987 in Luzern, absolvierte 2009 die Ausbildung zur dipl. Bewegungspädagogin Level 3 BGB an der Gymnastikdiplomschule in Basel, Institut für Bewegungspädagogik und –therapie. Sie arbeitete als Tanz- und Bewegungspädagogin, unterrichtete Bewegung für ältere Menschen im Pflegeheim, Kreativen Kindertanz sowie Moderner Tanz und Streetdance für Jugendliche an der Tanzschule Tanz-Art in Ebikon. Mit zeitgenössischem Tanz und Gaga-Bewegungssprache kam sie erstmals am Pre-Bachelor an der Zhdk in Zürich in Kontakt und bildet sich seither darin fort. Als freischaffende Tänzerin war sie involviert am Tanzfest in Zug, in der Company Karwan Omar, bei Tanzzentral (Choreografie Philipp Egli und Marisa Godoy) sowie am Tanzparcours Luzern (Chor. Irina Lorez). Fasziniert vom menschlichen Körper folgte 2012 eine Ausbildung zur Med. Masseurin an der Dickerhof AG in Emmenbrücke mit anschliessend eigener medizinischer Praxis in Luzern. Seit 2016 lebt sie in Freiburg im Breisgau, wo sie ihre tänzerische Ausbildung für Neuen Tanz und Improvisation an der TIP, Schule für Tanz, Improvisation und Performance, unter der Leitung von Lilo Stahl und Bernd Ka erhält und welche sie im Sommer 2018 abschliesst.

Domenico Ferrari, Musik/Performance

Domenico Ferrari aus Zürich ist Musiker, Komponist und Produzent. Er studierte an der Jazzschule Luzern Gitarre und Komposition und fand über den Jazz zur elektronischen Musik. Zusammenarbeit unter anderem mit Fredi Studer, Jojo Mayer, Christy Doran, Betty Legler, Vera Kaa. Formatierung des Trios mit Dominik Burkhalter und Roli Mosimann. Seine Musik ist auf diversen CDs dokumentiert, beispielsweise auf dem Label Verve Forecast. Domenico Ferrari komponiert für Dokumentar- und Spielfilme. Mitarbeit als Musikproduzent für den Film «Vitus» von Fredi Murer. 2006 bis 2008 war er «membro» am Istituto Svizzero di Roma, wo er Irina Lorez kennenlernte und seitdem immer wieder Musik zu Irinas Produktionen beisteuert.

Kevin Graber, Video/Performance

Kevin Graber, Jahrgang 1982 (Luzern), absolvierte ein Studium im Fachbereich Video an der Hochschule Luzern. Er arbeitet seither freischaffend in den Bereichen Projektion, Videoaufzeichnung und Wiedergabe, Schnitt und Compositing. In jüngster Zeit realisiert er vermehrt Arbeiten für die Theaterbühne, wie für «Deliver my Heart» und «Draussen die Stadt» unter der Regie von Sophie Stierle (Südpol Luzern, Schlachthaus Theater Bern, Theater Winkelwiese Zürich (2016)), in Zusammenarbeit mit Stefan Bischoff für «ENRON» (Regie Axel Vornam) am Theater Heilbronn und zuletzt am Schauspielhaus Zürich für «Die Zofen» mit Bastian Kraft als Regisseur.

Jul Dillier, Musiker

Jul Dillier wurde 1990 in Bern geboren und wuchs in Sachseln im Kanton Obwalden auf. Schlagzeugunterricht seit dem neunten, Klavierunterricht seit dem elften Lebensjahr. Studium mit Hauptfach Klavier und Nebenfach Schlagzeug / Perkussion an den Jazzhochschulen Luzern (Vorkurs) und Basel. Unterricht bei Vera Kappeler, Malcolm Braff, Aydin Esen und Julio Barretto, Workshops u.a. bei Jorge Rossy, Hans Feigenwinter und John Butcher, Bigbandprojekte mit Guillermo Klein, Mathieu Michel, Nils Wogram und Adrian Mears. 2015 schloss er den Bachelor of Arts in Music ab. Zurzeit lebt er als freischaffender Musiker in Sarnen, Luzern und Wien. Als Pianist und Akkordeonist bewegt sich Jul Dillier hauptsächlich in den Bereichen Jazz und Freie Improvisation, ausserdem pflegt er einen regen Austausch mit Afrikanischen Musikern. Als Theatermusiker schreibt Jul Dillier Lieder, kreiert Klangräume und führt als musikalischer Leiter Laienensembles- Als Komponist und Klangkünstler erforscht er Grenzbereiche zwischen Musik und Sprache, Ton und Geräusch, Konzert und Performance, Tradition und Moderne. Dies am liebsten in enger Zusammenarbeit mit KünstlerInnen anderer Kunstsparten, aber auch mal mit Kindern, Handwerkern, oder einer Kirchgemeinde.

Manel Salas Palau, Tänzer

aus Barcelona begann seine Karriere mit Hip Hop und Physical Education. Als Tänzer, Choreograf und Lehrer arbeitete er bereits in verschiedensten Bereichen und kreierte eigene Stücke vor seiner Ausbildung als zeitgenössischer Tänzer bei Codarts, Rotterdam Dance Conservatory. Seither ist er als Tänzer mit verschiedenen Gruppen und Projekten in Europa und weltweit auf Tourneen. Unter anderem mit David Zambrano, Editta Braun, Angels Margarit – Mudances cie, Arno Schuitemaker, Cobosmika company, Ramon Oller – Metros cia, Jens Biedermann, Vloeistof, Cie Prototype Status Vevey – Jasmine Morand, Color company etc.

Emeric Rabot, Tänzer

Emeric Rabot tanzto schon in seiner Jugendzeit in seinem Heimatort Agen (Fr) verschiedene Tanzstile, wie Swing, Hip Hop und Gesellschaftstanz. 2016 schloss er die Ausbildung an der renommierten Tanzschule P.A.R.T.S. gegründet von Anne Teresa De Keersmaeker mit Diplom ab. Anschliessend wurde er von der Compagnie Thor in Brüssel engagiert und hat in bisher zwei Produktionen mitgewirkt. Daneben widmet er sich eigenen Bewegungsforschungprojekten.

Marie-Cécile Reber, Konzept/Musik/Technikinstallation

Marie-Cécile Reber ist Musikerin und Komponistin mit elektronischen Instrumenten. Bekannt sind ihre Installationen an speziellen Orten mit speziellen Mitteln, z.B. im Gletschergarten von Luzern, wo die Klänge bis tief in die Steinlöcher drangen. Eine Klanginstallation am Berg von Heiligkreuz, die mit Sonnenkollektoren angekurbelte Elektrizität Klänge erzeugten. Die Installation im Lincoln Park Conservatory von Chicago, die mittels Sensoren das aufgefangene Wachstum der Blumen in Klänge umgewandelt hat. Reber sucht ihre Geräusche in der Natur und setzt diese um in eine bildnerische Musik. Sie hat sich jahrelang mit mikroskopischen Naturgeräuschen auseinandergesetzt und diese dann in hörbare Klänge umgewandelt und damit komponiert. Dazu gehören Ameisengeräusche, Insektengeräusche…

Nic Tillein, Kostüme

Die Ausstatterin Nic Tillein (*1971 Solothurn, Schweiz) ist ausgebildete Modedesignerin und Szenografin. Seit 2000 arbeitet sie freischaffend als Bühnen- und Kostümbildnerin mit verschiedenen renommierten Schweizer Theater- und Tanzformationen zusammen. Unter anderen mit Theater Marie (Nils Torpus), oona project (marisa Godoy) und Capri Connection (Anna-Sophie Mahler). Sie ist Mitbegründerin und Co-Leiterin der Gruppe kraut_produktion. Seit 2014 entwirft sie auch Kostümbilder für die Oper. Unter anderem am Konzerttheater Bern und an der Bayerischen Staatsoper. Ihre Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem
Werkjahrespreis des Kantons Solothurn, einem Werkstipendium der Stadt Zürich und einer Auszeichnung im Rahmen des Designpreis Schweiz. Nic Tillein versucht in ihren Kostümarbeiten stets Mixturen verschiedener Stile und Epochen, um sich so an die seltsame Essenz namens „menschliche Existenz“ heran zu destillieren. Ihre Kostüme entwickelt Nic fast ausschliesslich in den Proben, wodurch sie mit ihren Reflexen auf den unmittelbaren Probenprozess und auf die Figurenentwicklung entscheidend Einfluss nimmt. Sie hat die Fähigkeit, Sehnsüchte und Schicksal eines Protagonisten unmerklich in seiner Kleidung zu vereinigen. Woher sie die abgründigen Ideen dazu hat, bleibt ihr Geheimnis.

Tim Buktu Eric Amstutz, Produktionsleitung / Grafik

Eric Amstutz ist Kulturunternehmer in Luzern. Er hat die Firma Tim Buktu (Gratispostkarten und kulturelle Veranstaltungen) ins Leben gerufen und leitet sie seit 1994. Er gründete und organisierte das Kultur-Fussball-Turnier «kick’n’rush» von 1999 – 2011, war mehrjähriges Vorstandsmitglied der IKU Boa sowie Mitglied des Fumetto-Organisationskomitees. 2010 erhielt er den Gastpreis im Rahmen der Werkbeiträge von Stadt und Kanton Luzern. Seit 2012 arbeitet Eric Amstutz im Bereich Produktionsleitung, Pressearbeit und Werbung für Irina Lorez & Co.. Koordination und Kuration von diversen Performance-Events und für das Tanzfest Luzern 2014.

Zusammenarbeiten in der Vergangenheit mit:

Selina Beghetto, I-Fen Lin, Geri Dillier, Jul Dillier, Bettina Glaus, Ralph Kühne, Daniel Schnüriger, Ayako Kato, Florian Bach, Leticia Skrycky, Marisa Godoy, Patrick Müller, Tonatiuh Diaz, Elena Morena, Joshua Monten, Werner Duss, Max Aschenbrenner, Caroline Minjolle, Nathalia Huser, Corina Schwingruber & Nikola Ilic, Romana Lanfranconi & Luzius Wespe (voltafilm.ch), Vincent Bozek, Jessica HuberPhilippe BischofThaïs Odermatt, Carlos Isabel, Felix Pfäffli, Alexandre Caldara, Nicole Mayer, Fa-Hsuan Chen, Erika Wagner, Birgitte Knöß, Antoinette Gnos, Stefan Haas, David Imhoof, Daniel Mezger, Urs Leimgruber, Günter Müller, Marie Schwab, Dogan Firuzbay, Chris Ziegler, Anne-Christine Gnekow, Barbara Halter, Eve Trachsel, Susanne Morger …